DRK Bergwacht Württemberg

Entstehung der Bergwacht Isny im Allgäu

Als am 1. November 1957 die Bergwachtbereitschaft Isny ins Leben gerufen wird, gibt es die weitläufige Überzeugung, dass in Isny einer Bergwacht kein langes Leben beschieden sein wird. Aber wie immer, je mehr eine kleine Gruppe von außen bedroht ist, desto stärker sind der Zusammenhalt und die Kameradschaft.

Durch ihre guten Leistungen und getragen von ihrem Idealismus überwindet die Bereitschaft alle Schwierigkeiten und ist heute ein geschätztes und geachtetes Mitglied im karitativen und kulturellen Leben der Stadt Isny.

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum 1967 kann mit dem Bau der Diensthütte und Rettungsstation auf dem 950 m hohen Iberg ein bedeutender Höhepunkt in der Geschichte der Bereitschaft gesetzt werden. Durch die Attraktivität ihrer Arbeit gewinnt die Bereitschaft laufend aktive Mitglieder, die ihre Kraft voll und ganz der guten Sache zur Verfügung stellen. Heute betreut die Bereitschaft unter anderem die Skilifte Iberg, Felderhalde und den Skilift in Wengen sowie Events des Wintersports in der Region.

 

 

Ausstattung der Bergwacht Isny im Allgäu

Unsere Bergrettungswache und Materialdepot befindet sich in Isny, Bufflerweg 19.

Wir verfügen über ein hochgeländegängiges Bergrettungsfahrzeug in welchem alles transportiert wird, was zur Rettung, Versorgung und Bergung von Verunfallten benötigen wird.
Darin befinden sich neben einer Gebirgstrage, Kletterseile auch Statik-Bergeseile, Flaschenzug, Hubschrauberbergesack sowie medizinische Ausstattung wie Vakuummatraze, Vakuumschiene, Schaufeltrage, Stifneck etc.

Bei Bedarf (z.B Großveranstaltungen oder längere Einsätze) verfügen wir über einen zusätzlichen geschlossenen Materialanhänger.

Im Winter ist in einem geschlossenen Anhänger ein Motorschlitten mit einem Patiententransportschlitten verladen, mit dem die Winterrettung abseits der Wege (auf Langlaufloipen, Pisten, in nicht erschlossenem Gelände) durchgeführt wird.

Zusätzlich wird in Kürze ein allradgetriebenes ATV in Dienst gestellt, dass wir ganzjährig als zusätzliches Einsatzfahrzeug verwenden wollen.

Jeder Bergretter ist außerdem mit seiner persönlichen Schutzausrüstung (PSA) wie z.B Klettergurt, Helm und Abseilgerät ausgerüstet.