Einsatzübung für die Bergwacht Isny unter erschwerten Bedingungen

Auf dem heutigen Plan stand die Rettung von einem verletzten Kind, dass einen steilen Abgrund in einen Tobel hinunter gerutscht ist.

Als die ersten Bergretter an der Rettungswache ankamen, nahmen sie direkt Kontakt mit der Leitstelle auf. Von der Leitstelle erfuhren die Bergretter, dass es sich um ein Kind handelt, dass ein Abgrund herunter gerutscht ist. Weiter bekamen sie die vom Handy ermittelte GPS-Position des verunfallten Kindes.

Als der Einsatzort mit den übermittelten Koordinaten bekannt war rückten die Rettungskräfte aus. Hierbei müssen bereits aufgrund den strengen Hygienevorschriften Mund-/Nasenschutzmasken getragen werden.

Am gemeldeten Einsatzort angekommen machten sich zwei Bergretter auf den Weg die Lage zu erkunden. Nach ca. 5 Minuten bekam die Einsatzleitung mitgeteilt, dass sie das Kind in einem Tobel gefunden haben. Der Vater, der seinem Sohn helfen wollte, ist ebenfalls in den Tobel abgerutscht und wurde dabei verletzt.

Es begaben sich 6 weitere Bergretter mit der benötigten Ausrüstung auf den Weg zum Einsatzort. Aufgrund der Steilheit des Geländes und der Verletzungen der Patienten mussten diese mit einer Gebirgstrage und einem Statikseilsystem auf einen höher gelegenen Waldweg gebracht werden. Noch während der schwerer verletzte Vater aus dem Tobel gerettet wurde gingen die Meldeempfänger der Bergretter für einen Realeinsatz zu einem verunfallten Mountainbiker.

Vier Bergretter machten sich sofort mit dem Bergrettungsfahrzeug auf den Weg zu dem verunfallten Mountainbiker, während die anderen Kräfte
schnellstmöglich zusammen gepackt hatten und nachgerückt sind. Schlussendlich war um 22:45 Uhr der Realeinsatz und die Übung erfolgreich
beendet.

Fotos: Axel Kiessling

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